Dubiose Vorgänge bei der eSport-Poker-Liga – Werden die Teams geprellt?
Bereits am letzten Wochenende erreichte die PokerOlymp-Redaktion eine Mail, in der wir auf die derzeitigen Vorfälle bei der eSport-Poker-Liga hingewiesen wurden. Was war paßiert?
Die Antwort lautet: Gar nichts. Es geht einfach nicht weiter mit der Liga, obwohl die Teams Geld eingezahlt haben und auf eine neue Saison der Champions-League warten.
Die Spieler bekommen keine Informationen mehr. Im Forum der Internet-Seite werden von den Usern Threads mit Titeln wie „Wann geht es endlich weiter?“ eröffnet. Diese werden von den Moderatoren schlicht und einfach mit Worten wie „- CLOSE – ein Thread zu dem Thema reicht.“ geschloßen. Ein groß angekündigtes „Highlight“ zum 31.03.09 fand nicht statt.
Am 03.04.09 hat sich ein Moderator persönlich dafür verbürgt, daß noch am selben Tag etwas angekündigt wird. Auch hier – Fehlanzeige. Daß ein solches Verhalten den Unmut der Spieler hervorruft, wundert niemanden.
Das Ganze ist den Teams und den einzelnen Spielern gegenüber nicht fair. Es wurden immerhin 75.000 Dollar Preisgeld für die kommende CL-League garantiert. Deswegen und wegen dem Spaß am Spiel im Team haben die Teams ihre Buy-ins einbezahlt.
Klar, es geht bei der eSport-Poker-Liga darum, neue Spieler für die Poker-Plattformen zu generieren, konkret für PokerRoom. Da PokerRoom aber bald nicht mehr existent sein wird, stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht. Es ist verständlich, daß es deswegen zu Verzögerungen kommt. Muß man aber deswegen eine derartige Hinhalte- und Desinformationstaktik betreiben?
Schon in den bereits gelaufenen Saisons der eSportsPoker-Liga gab es einige Probleme. Es kam zu technischen Störungen, es fielen reihenweise Spieltage aus, es gab Probleme mit der Zeitverschiebung, die dazu führten, daß die Turniere früher begannen, aber keiner davon wußte. Dazu kam, daß das Preisgeld in der zweiten Spielsaison maßiv reduziert wurde. Für viele Online-Spieler, vor allem solche, die in höheren Limits spielten, war das Ganze so nicht mehr attraktiv.
Es kann auch sein, daß die erhofften Spieleranmeldungen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind und sich das Ganze für die Betreiber deswegen einfach nicht mehr lohnt. Das sollte man den Spielern dann aber auch offen sagen.













